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23.11.2017

Nach der Landtagswahl: Forderungen an die Wohnungspolitik

In der sich abzeichnenden Großen Koalition auf Landesebene kommt es aktuell zu fachlichen Sondierungsgesprächen in den verschiedensten Sparten. Zur zukünftigen Wohnungspolitik Niedersachsens verlautet nichts, wie der Haus & Grund Verein Schaumburg-Obernkirchen e.V. jetzt kritisiert.
 
Dazu Rechtsanwalt Friedbert Wittum: Die zukünftige Landesregierung Niedersachsens steht vor wohnungspolitisch hohen Herausforderungen: Das absolute Gebot der Stunde besteht in der Befriedigung des hohen Bedarfs an Wohnraum insbesondere in den Bereichen „altengerechter, behindertengerechter und rollstuhlgerechter Wohnraum“ sowie „sozialer Wohnungsbau“. Die aufgerufenen Bereiche müssen stärker gefördert werden, das Baurecht muss von unnötigen Reglementierungen und überzogenen Kostentreibern bereinigt werden, energetische Anforderungen an Gebäude auf ein wirtschaftlich vertretbares Maß zurückgeführt werden. Die in Niedersachsen bestehende „MieterschutzVO“ (Mietpreisbremse für Eingangsmieten, abgesenkte Kappungsgrenzen für Mieterhöhungen während des Vertragslaufs, sowie zeitlich ausgedehnte Kündigungssperrfristen) müssen schnellstens ersatzlos abgeschafft werden. Aus rein populistischen Motiven eingeführt, behindern diese regulierenden Instrumente den Markt, anstatt ihn zu beleben, wie Rechtsanwalt Friedbert Wittum unterstreicht.

Weitere Informationen erhalten Mitglieder bei ihrem Haus & Grund-Ortsverein Schaumburg-Obernkirchen e.V.  jeden Montag von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Geschäftsstelle im Anwaltshaus in Schaumburg, Lange Str. 53 in Obernkirchen.

Haus & Grund Schaumburg-Obernkirchen e.V.  ist über den Landesverband Haus & Grund Niedersachsen Teil der bundesweiten Eigentümerschutz-Gemeinschaft mit insgesamt ca. 900.000 Mitgliedern.

Pressekontakt:
Haus & Grund Schaumburg-Obernkirchen e.V. im Anwaltshaus in Schaumburg, Lange Str. 53,
Tel: 05724-96522 Fax: 05724-965-265, E-Mail: hug@obernkirchen-info.de


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